Circus Roncalli in Bremen: Die Artisten 2019

Adèle Fame – Strapaten

Dass sie einmal in schwindelerregenden Höhen durch die

größten Circuszelte der Welt schweben würde, wusste

Adèle Fame schon früh. Bereits mit vier Jahren

beobachtete das Circuskind mit französisch-

niederländischen Wurzeln seinen Vater voller Faszination

an den Strapaten. Neben der Schule verbrachte sie jede

freie Minute beim Training mit ihrer Lehrerin Tamara

Khurchudova, einer bekannten Trapez-Künstlerin.

Gemeinsam entwickelten sie eine neue, einzigartige Form

der Luftakrobatik: den schwerelosen, anmutigen Tanz an

den Bändern, inspiriert von Disziplinen wie Capoeira und Eiskunstlauf. Die mehrfach preisgekrönte Artistin hat bereits für berühmte Namen wie das Disneyland Paris gearbeitet. Mit Adèle Fame wird derRoncalli um eine Künstlerin bereichert, die den Zuschauern unter dem Klang eigens komponierter Musik magische Momente bescheren wird. Sie ist eine Mischung zwischen Superwoman und Eiskönigin.

Gensi – Weißclown

Fulgensi Mestres wurde als jüngstes von acht Kindern eines Lokalpolitikers in Vilafranca del Pendes in Spanien geboren. Bereits mit acht Jahren war er Sängerknabe im Chor des nahegelegenen Klosters Montserrat. Er studierte Theaterwissenschaften am Institut del Teatre in Barcelona und schloss am Conservatori Superior de Musica del Liceu eine Ausbildung in Gesang und Violine ab. Als Musiker und Schauspieler wirkte er mit in zahlreichen Musical- und Schauspielproduktionen. Ab 1996 bildete er gemeinsam mit Joan Montanyes und Oriol Boixader das Theater- und Clowntrio „Monti & Cia“.

Die Auftritte des Trios in der Performance „Klowns“ veranlassten Bernhard Paul, die Truppe 2005 für den Circus Roncalli zu engagieren. Gensi blieb anschließend als fester Bestandteil des Roncalli-Ensembles und bildet dort inzwischen als Weißclown den Gegenpart zum dummen August. Dabei sieht er seine Aufgabe nicht darin, „Leute zum Lachen, sondern Poesie in die Manege zu bringen.“

Paolo Carillon – Clown

Paolo Casanova (52) alias Carillon ist gelernter Auto- und Motorraddesigner aus Turin. Für viele große Weltmarken baute er die technischen Prototyp-Modelle. Seine Liebe galt seit den Fellini-Filmen den Clowns. Seine Idole sind Charlie Chaplin und Buster Keaton. Der Clownerie widmete er seit der Kindheit seine Freizeit. Über die Jahre kombiniete er die Liebe zur technischen Tüftelei und der Clownerie. Vor etwa fünf Jahren entstand die Figur des Carillon , was auf Italienisch Grammophon bedeutet. Denn diese liebt er über alles. Deshalb findet sich in seinem Haus in Italien eine beachtliche Grammophonsammlung. Und jetzt wird in fast jedem seiner Requisiten und Kostümen ein kleines Grammophon verbaut. Die Kostüme schneidert seine Frau. Die Musik zu seinen Darbietungen lässt er extra komponieren und die Requisiten baut er alle selbst. Über Wochen und Monate schließt er sich hierfür in seinem Keller ein. Heraus gekommen ist für das neue Roncalli-Programm zum Beispiel ein Zylinder mit eingebauter Dampflokomotive. Die Bauteile sammelt er auf Flohmärkten und in Spielwarengeschäften auf der ganzen Welt. Bernhard Paul entdeckte Paolo Casanova in einem Theater und gab ihm mit Roncalli den perfekten Rahmen. Dort hat sich die Figur des „Carillon“ in den letzten Jahren weiterentwickelt. Jetzt kehrt er mit neuen poetischen Geschichten auch im neuen Programm in Roncalli-Manege zurück.


Robert Wicke – Beatbox

Robert Wicke nimmt die Besucher mit auf eine interaktive Reise durch seine akustische Welt. Auf Tischen und Stühlen lässt er Rhythmen entstehen und Alltagsgegenstände ein unerwartetes Eigenleben entwickeln. Die Töne und Sounds, die er seinem Körper und den ihn umgebenden Objekten live entlockt, entwickeln sich zu einem unwiderstehlichen Groove und entführen den Zuschauer in eine andere Dimension des Hörens. Der preisgekrönte Comedian begann seine Bühnenlaufbahn bereits mit 15 Jahren als Jongleur und hat seitdem in unzähligen Shows begeistert. Das Publikum liebt seine Mitmachnummern und er achtet darauf, dass seine Gäste „als Helden die Manege verlassen“.

Chistirrin – Clown

Chistirrin ist 28 Jahre alt und kommt aus Mexiko City. Er ist die Neuentdeckung von Bernhard Paul und wird nach und nach „vom Rohdiamant zum Diamant geschliffen“, so Bernhard Paul. Marco Antonio Vega, wie er bürgerlich heißt ist in der dritten Generation Clown und wird das Roncalli Publikum ab sofort mit seinen vielseitigen Begabungen begeistern. Mit fünf Jahren stand er mit seinem Vater Marco Antonio sen. das erste Mal auf der Bühne. Chistirrin ist ein hervorragender Akrobat, Tänzer und Musiker. Frech wie „Max und Moritz“ und schelmisch „Till Eulenspiegel“ liegen seine Stärken im Mimenspiel und lustigen Kaskaden, bzw. „Bodylangue, wie es neudeutsch heißt. Zudem hat Chistirrin eine Singstimme, die mit dem Latinostar Marc Anthony zu vergleichen ist.

Eddy Neumann – Clown

Der KGB-Clown Eddy Neumann zaubertsich als charmant-

akrobatischer Geschichtenerzähler in die Herzen des Roncalli-

Publikums. Dabei steht die Abkürzung KGB nicht wie man vermuten

könnte für den Angriff auf die Sicherheit der Lachmuskeln seiner

Zuschauer, sondern für die Kunst von Gestik und Bewegung, der sich

der Russe seit seiner Kindheit verschrieben hat. Edouard (Eddy)

Neumann stand bereits im zarten Alter von fünf Jahren mit seinem

Vater auf der Bühne. Nach seinem Abschluss der Artistenschule in

Kiew buhlten die internationalen Varietébühnen um die Gunst des

begabten Tänzers und Choreographen. Er war schließlich

Mitbegründer der Künstlergruppe „Mimikrichi“, mit der er bereits

Ende der 80er Jahre zu ersten Gastauftritten nach Deutschland

reiste. Als eine Hälfte der KGB Clowns wurde er in Paris auf dem

renommierten internationalen Nachwuchsfestival „Cirque de

Demain“ mit Bronze ausgezeichnet. Kurz darauf folgte die Einladung zum „Internationalen Circus-

Festival“ von Monte Carlo. Seine einzigartige Begabung aus alltäglichen Situationen poetisch-surreale Auftritte zu zaubern hat den Circusdirektor schon früh begeistert und so kam es schnell zur kreativen Zusammenarbeit in verschiedenen Roncalli-Produktionen. Mittlerweile beherrscht der Künstler sämtliche komischen Register moderner Circuskunst und gilt auch als Solokünstler schon lange von Australien über Canada bis zur Zugspitze als gefeiertes Talent der internationalen Szene.

Quincy Azzario – Handstand

Quincy Azzario ist die „Sharon Stone der Handstand- künste“. Bei Ihrer Kraftvollen und dynamischen Darbietung begeistert die junge Akrobatin mit Trickfolgen, die nur ein sehr kleiner Kreis auf diesem Planeten beherrschen. Von Anstrengung keine Spur. Stattdessen strahlt sie mit den Kristallen auf Ihrem Kostüm und die Wette und lässt mit Ihren Blicken so manches Männerherz höher schlagen. Quincy stammt aus einer Spanisch-Englischen Circusfamilie. Ihre Eltern sind Clowns und mit Ihrer älteren Schwester Katie gewann sie bereits beim Internationalen Circusfestival von Monte Carlo in einer Duo-Darbietung den silbernen Clown. Damit war Quincy vor einigen Jahren bereits in der Roncalli-Manege zu Gast. Jetzt hat Bernhard Paul Quincy mit Ihrer neuen beindruckenden Solodarbietung zurück zu Roncalli geholt.

Anatoli Akermann- Clown

Anatoli Akerman zaubert sich als charmant-akrobatischer Geschichtenerzähler in die Herzen des Roncalli-Publikums. In

Russland und der Ukraine aufgewachsen, studierte er zunächst

Sport und erhielt nebenher Unterricht in Klassischer Pantomime,

Stepptanz und Jonglage. Eigentlich träumte er davon als professioneller Boxer Karriere zu machen. Als seine Familie 1990

nach Israel auswanderte, nahm er eher zufällig am Internationalen Clown-Festival in Jaffa teil und wurde direkt mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Bis 2012 war er Teil der Show des Cirque du Soleil

in Las Vegas und Tokyo. 2014 kam er erstmals zu Roncalli. 2017

spielte er in Disney’s Remake von „Dumbo“ mit der 2019 in die Kinos kam. Nun kehrt der Publikumsliebling wieder. Sein einzigartiger Blick für surreal- komische Situationen hat Circusdirektor Bernhard Paul von Anfang an begeistert. Sein verträumter Charakter mit der skurrilen Silhouette überrascht nicht nur seine Zuschauer immer wieder mit unerwarteten Fähigkeiten.

UliK Robotic – RoboPole

Wir nehmen Sie mit auf eine Zeitreise in

die Zukunft der Akrobatik. Ein Roboterarm

und ein Artist zeigen ein Pas de Deux der

modernen Neuzeit. Die Geschichte von

RoboPole kann ebenso kurz wie lang

erzählt werden. Ein Mann, seinem Outfit

nach vielleicht der Ingenieur, und ein

Industrieroboter lassen sich auf ein

gemeinsames Experiment ein: Sie spielen

miteinander und zeigen artistische

Höchstleistungen. Die Disziplin des

Chinese Pole für sich ist schon extrem

faszinierend. RoboPole ist die Verschmelzung von Artist und Roboter, Roboterarm und Pole, so dass völlig neue Perspektiven eröffnet werden. Der Artist und sein Chinese Pole werden – im wahrsten Sinne des Wortes – auf ein neues Level gehoben. „Pauline ist ein echt starkes Roboter-Mädchen – es wiegt fast drei Tonnen, besteht aus über 1000 Bauteilen und hat einen Wert von mehr als 200.000 Euro“ meint Erfinder undRobotic Artist UliK Kahlert. Pauline bekommt in der Darbietung einen Artisten zur Seite gestellt (Martin Riedel und Paul Herzfeld im Wechsel), der an einer Carbon- Pole-Stange akrobatische Künste zeigt während ihn die Roboterdame dabei bis zu neun Meter in die Lüfte hebt. Gemeinsam erzählen sie eine wunderbar poetisch- moderne Geschichte.

Bild: Circus Roncalli

Cedeños Brothers – Ikarische Spiele + Trapez

Pure südamerikanische Lebensfreude. Das Tempo Ihrer Performance ist gleichzusetzen mit der Schnelligkeit, mit der die vier Brüder – Brian, Kenny, Rommy und Brandon Cedeño – die Herzen des Roncalli-Publikum immer wieder erobern.

In der vierten Generation im Circus, begeisterten sie das

Publikum bereits in ganz Europa. Die Schwerkraft scheint bei

den vier Ecuadorianern völlig außer Kraft gesetzt. Sie werden

staunen, jubeln, mitfiebern und sich von ihrer Lebensfreude,

sowie Waghalsigkeit infizieren und mitreißen lassen. Bernhard Paul entdeckte die vier Brüder in Südamerika. Nach einem einjährigen Roncalli-Gastspiel wollten die damals blutjungen Künstler wieder nach Südamerika. Jetzt mit Anfang zwanzig sind Sie gereift und mi den Tipps von Bernhard Paul zu einer internationalen Top-Nummer aufgestiegen. Als Highlight fliegen die vier Cedeños einmalig auf der Welt die „ikarische Passage“.



Kai Eikermann – Comedy

Er ist Clown, Physical Comedian und Breakdancer. Kai ist gebürtiger Berliner. Im zarten Alter von neun Jahren ist er mit seiner Mutter und seinen Geschwistern nach Ghana in Westafrika gezogen. Dort verbrachte er auch den Großteil seiner Jugend. In Ghana begann er bereits mit dem Tanz. Als er Anfang der 80iger Jahre nach Berlin zurückkehrte, begeisterte ihn die gerade aufkommende Breakdance-Bewegung. Seit 1989 ist er professioneller Breakdancer. „Im Laufe der Jahre ist das Lachen dazu gekommen.“

Queens of Baroque – Aerial Chandelier

Vivian Paul (28) ist die älteste Tochter von Bernhard Paul und Eliana Larible- Paul. Schon im Jubiläumsprogramm „40 Jahre Reise zum Regenbogen“ hat Vivian mit einer Luftdarbietung begeistert. Mit Natalia Rossi ist sie seit Jahren Trainingspartner. Nach der Geburt von Natalia’s beiden Söhnen Michele und Nikolas, entwickelten beide eine gemeinsame Darbietung. In luftiger Höhe wirbeln die beiden Grazien nun in barocken Kostümen an einem edlen Kronleuchter. Auf feine, ästhetische, aus ihren Körpern gemalten Figuren folgen schwungvolle bis waghalsige Trickfolgen bis hin zum gegenseitigen Nackenwirbel. Choreographiert auf Klängen von Barock bis Rock. Traumhaft schön zum Hinsehen obwohl man aufgrund der Waghalsigkeit Ihrer Kunststücke gerne auch mal kurz wegsehen möchte.

The Flying Jalapeños & Chistirrin

Brandon, Kenny, Romy und Chistirrin bilden ein Quartett am Mini- Flugtrapez, an dem einst auch Charlie Rivel das Publikum begeisterte und zu Lachsalven hinriss. In altertümlichen und originalgetreuen Kostümen des frühen 20. Jahrhunderts werden die beindruckenden Flugkünste der jungen Südamerikaner von Bernhard Paul’s Neuentdeckung Chistirrin unter- brochen. Der junge Clown beweist gerade in dieser, ihm von Bernhard Paul auf den Leib geschneiderte Darbietung seine künstlerische Bandbreite. Akrobatik gepaart mit unglaublichen Kaskaden und viel Commedia dell’Arte. Passagen, Salti, Pirouetten und viel Humor.

Es ist ein Geschenk, meinen Humor und die Liebe zum Tanz mit Jung und Alt teilen zu können.

Zhenyu Li – Handstand-Equilibristik

Zhenyu Li zeigt eine außergewöhnliche Equilibristik-

Darbietung auf zwei schwankenden Stäbchen-

Türmen. Je höher er diese baut, desto flexibler

werden die Stäbchentürme. An der Spitze balanciert

Zhenyu Li auf Händen oder gar im Spagat zwischen

den sich auseinanderbiegenden Türmen. Mit einer

sehr dynamischen und atemberaubenden

Dramaturgie lässt der sympathische Künstler den

Atem des Publikums stocken. Bei der Darbietung

wahrt Zhenyu Li stets den Blickkontakt zu den

Zuschauern. Dadurch wirken seine Bewegungen kraftvoll aber dennoch spielerisch leicht.

Bello Sisters

Celine, Loren und Jolie Bello sind drei starke Schwestern mit viel Circusblut in Ihren Adern. Bereits Ihr Vater Stiv Bello, Ihr Onkel Ronni Bello und Ihr Großvater Luciano Bello waren in den 90iger Jahren Stars in der Roncalli- Manege. Jetzt werden die drei jungen Damen aus Italien das Publikum mit Ihrer Adagio-Equilibristik begeistern. Mit viel Kraft und Dynamik bauen die Schwestern aus Ihren Körpern lebende Statuen.

Roncalli Ballett

Victoria (Russland), Nika (Ukraine), Iuliia (Russland), Svetlana (Russland) und Gyslaine (Chile) werden bei „Storyteller“ für den tänzerischen Rahmen sorgen. Egal ob beim poetischen Opening, bei den schwungvollen Ikariern oder in einem stilvollen Barock- Ensemble. Das internationalen Roncalli-Ballett überzeugt mit großer tänzerischer Bandbreite. Choreographie: Yulia Eseeva

Jemile Martinez – Ringmaster

Jemile Martinez ist seit 2011 Mitglied der Roncalli- Familie. In den letzten Jahren sah man den jungen Engländer bereits in diversen Rollen in der Roncalli-Manege. Zuerst mit seiner außergewöhnlichen Fußball-Jonglage, dann mit einer rasanten Rollschuhdarbietung und dieses Jahr wird er als Ringmaster zu erleben sein. Mit viel Charme und Eleganz begleitet er das Publikum als Zeremonienmeister durch das Programm.

GEORGPOMMER und das RONCALLI ROYALORCHESTRA

Wenn Georg Pommer über die Liebe zu seiner

Hammondorgel spricht, über die

„Persönlichkeit des Instruments“ und den

besonderen Duft, den es verströmt, dann ist die

Leidenschaft des Profis zu spüren. Der Pianist

und Komponist erhielt als Kind zunächst eine

klassische Klavierausbildung und entwickelte

schon früh die unvoreingenommene Neugier an

allen Musikrichtungen, die ihn bis heute

auszeichnet. Die Entdeckung des Progressive Rocks mit King Crimson und Deep Purple führte zu einem Schlüsselerlebnis: Im zarten Alter von elf Jahren spielte er seinem Klavierprofessor an der Musikhochschule Karlsruhe stolz das abgehörte Solo von »Child in Time« vor, woraufhin dieser sich weigerte, ihn weiterhin zu unterrichten. Als Jugendlicher spielte er Jazz-Standards in Ami-Clubs, „eine ideale Praxis, um Notenlesen, Improvisieren und das Zusammenspiel zu verbessern.“ Parallel dazu studierte er an der Swiss Jazz School in Bern und an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Zu Roncalli kam er 1979 zunächst als Pianist, bis ihm Bernhard Paul vier Jahre später das Roncalli Royal Orchestra anvertraute und er schließlich musikalischer Leiter „aller Klangbilder der glanzvollen Roncalli-Welt“ (WAZ) wurde. Er erstellt musikalische Konzepte und Kompositionen für die unterschiedlichsten Roncalli-Produktionen auf Bühnen und in Varietés u. a. in Wien, New York und Sevilla. Obwohl er die konzertanten Augenblicke genießt, ist ihm immer wichtig, das Funktionale zu betonen: „Viele Momente von Zirkusmusik sind mit Filmmusik vergleichbar. So darf die Dramaturgie einer Musik ein Bild nur unterstützen, aber nicht zerstören.“ Auch nach 35 Jahren Reisen ist Georg Pommer die Lust am Entdecken geblieben. Die Arbeit sei „immer work in progress – keine Show bei Roncalli ist musikalisch wie die andere.“ Kein Wunder, dass der Orchesterleiter immer außergewöhnliche Musiker um sich versammelt – viele von ihnen sind internationale Größen in der Jazz- und Popszene. Unterwegs mit dem Circus bürgen acht Multiinstrumentalisten mit fundierten Ausbildungen für Kreativität und Vielfalt. Ob Marching Band in den Gassen von Luxembourg oder Rockformation im Zwick auf der Reeperbahn in Hamburg, Live-Sendungen oder CD-Aufnahmen: Das Roncalli Royal Orchestra sorgt mit ansteckendem Groove und Enthusiasmus überall für stehende Ovationen.